Lance Armstrong gehörte zu den ersten Athleten, die sich der Technik des 1986 von Ulrich Schoberer entwickelten Systems bedienten. Wurde in früheren Jahren allein auf die gefahrene Kilometerzahl im Training geachtet, kann man seit Einführung von SRM System die tatsächliche Tretleistung in Watt messen. Möglich macht dies ein Prozessor in einer speziellen Tretlagerkurbel, die den Druck auf der Pedale misst. Nicht nur die komplette Weltspitze des Profiradsports benutzt diese mittlerweile unerlässliche Technik, auch das Team Sparkasse.
Die wissenschaftenlichen Vorteile, die sich aus dem Training mit dem SRM System ergeben, liegen auf der Hand. Zunächst wird anhand einer Laktat-Leistungskurve der aktuelle Trainingszustand sowie die jeweilige aerobe-anaerobe-Schwelle des Sportlers ermittelt. Mit Hilfe dieser Ergebnisse werden individuelle Leistungsparameter errechnet. Trainingsbelastungen können so besser gesteuert, gefährliche Überbe-lastungen vermieden werden. Jeder Fahrer kennt seine persönlichen Schwellen- und Maximalwerte und richtet sich strickt nach diesen Vorgaben. Der große Vorteil dabei: Das persönliche Leistungsvermögen ist faktisch überall abrufbar, der sicherlich entscheidende Standort-Vorteil gegenüber konventionellen Ergometern.