Spätestens im Sommer des Jahres stand für Lars Wackernagel der Entschluss fest. „Wenn ich mal wechsele’’, dann nur zum Team Sparkasse. Die Jungs haben sich einfach toll entwickelt, waren oft an der Spitze zu sehen”, erinnerte sich der 31-Jährige zurück. Der Wunsch des Allrounders nach vier Jahren beim Team Wiesenhof ging in Erfüllung. Immerhin gehörte der Routinier aus Jonaswalde in der Nähe von Leipzig bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt zu den dominierenden Fahrern auf Platz neun in der Gesamtwertung. „Natürlich hätte ich mich gern noch etwas weiter vorn gesehen”, schmunzelte Wackernagel, der seine größte Einzelleistung auf der sechsten Etappe beim Course de la Paix schaffte. Das schwere Teilstück von Dippoldiswalde nach Meerane beendete Wackernagel immerhin als Vierter hinter dem belgischen Profi Erwin Thijs. Seine beste Saison hatte Wackernagel zwei Jahre zuvor. Sowohl bei der Friedensfahrt als auch bei der Sachsen-Tour fuhr Wackernagel jeweils drei Tage in Gelb, dazu gewann er noch die Auftaktetappe der Friedensfahrt in Brüssel. Daran will der Allrounder, der kühle Temperaturen und das Frühjahr liebt, anschließen: „Am liebsten mit einem Klassiker-Sieg in Deutschland.”