Ob er mit der Saison 2006 zufrieden sei, wurde Andreas Beikirch bei den Six Days in Dortmund gefragt. Ein absolut unglücklicher Zeitpunkt für den Routinier. Vor dem erklärten Saisonhöhepunkt war Beikirchs Partner Robert Bartko schwer gestürzt. Der Traum vom Sieg in der Westfalenhalle war ausgeträumt. Doch Beikirch erwies sich als Kämpfer. Und der 36-Jährige wurde belohnt. Zusammen mit dem Holländer Danny Stam fuhr er in der Westfalenhalle immerhin auf Rang drei. Auch bei den restlichen Six Days war er ein gefragter Mann, bestritt alle Rennen und verpasste beim Weltpokal der Steher am 26. Dezember in Dortmund nur hauchdünn den sechsten Sieg in Folge beim wichtigsten europäischen Steher-Rennen. Nicht nur deshalb kann der gebürtige Rheinländer zufrieden auf die Saison 2006 zurückblicken: Unter dem Strich stehen fünf Siege und insgesamt 37 Platzierungen. Der wichtigste Erfolg datiert im August des Vorjahres: Bei der 120. Deutschen Bahn-Meisterschaft in Cottbus fuhr er zusammen mit Robert Bartko zum Titel im Madison. Klar, dass der Europameister von 2003 diesen wertvollen Titel auch im Jahre 2007 verteidigen will.